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Jahresbericht 2014

Über uns

Das ökumenische Projekt „Der Laden“ in der Rückschau 2014


„Der Laden“ in Oer-Erkenschwick ist ein ökumenisches Projekt der katholischen und evangelischen Kirche in Oer-Erkenschwick.

Bedürftigen soll durch günstige Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und Haushaltsgegenstände geholfen werden. Zur Prüfung der Nutzungsberechtigung wird ein Ladenausweis ausgestellt. Die Einkommensverhältnisse müssen dafür offen gelegt werden.

Zum Jahresende 2014 waren ca 400 Ladenausweise für eine gleiche Anzahl von Berechtigten bzw Familien vorhanden. Einschließlich der Angehörigen (in der überwiegenden Zahl handelt es sich um Kinder) können für ca 1000 Personen Waren bezogen werden.

Im Lebensmittelladen werden 2 x im Monat Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel vorgehalten. Ein Teil dieser Artikel sind Spenden von Firmen bzw Waren kurz vor dem Verfalldatum. Evtl. nicht mehr genießbares Gemüse und Obst wird von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vorher entfernt.

Im abgelaufenen Jahr 2014 war der Lebensmittelladen an 24 Tagen im Jahr geöffnet. Es kamen insgesamt 4.641 Kunden, im Durchschnitt täglich 193 Personen. Einschließlich der Angehörigen konnten für ca 13.340 Personen Waren beschafft werden (tgl ca 555). Einen Spitzenwert erreichte der letzte Öffnungstag vor Weihnachten am 17.12.2014 mit 230 Besuchern, am 23.07.2014 wurden mit 146 Kunden die wenigsten Besucher gezählt.

Die Artikel im Lebensmittelladen werden von Spendengeldern zu marktüblichen Preisen gekauft bzw sind Spenden von Unternehmen.

Im März 2014 haben der ehemalige Caritas-Shop aus Klein-Erkenschwick, der Kleiderladen, der vormals im Familienzentrum an der Stettiner Straße untergebracht war, und der Lebensmittelladen fusioniert und bilden nunmehr „den Laden in Oer-Erkenschwick“.

Im Untergeschoss des Ladens sind Haushaltswaren und Kleider 1 x monatlich zu bekommen. Von März bis Dezember 2014 wurde an ca 1465 Personen bzw Familien (im Durchschnitt = 146/Tag) Waren gegen eine Spende für den Laden ausgegeben. Einen Spitzenwert erreichte der Dezember mit 181 Personen. Bei Kleidung sind vor allem Textilien und Haushaltswäsche aber auch Damengarderobe nachgefragt. Bei den Haushaltswaren stehen Töpfe, Pfannen, Elektrokleingeräte und Besteck an oberen Stellen der Nachfrage.

Als „Servicestelle“ versteht sich das Café, das im evangelischen Gemeindezentrum den wartenden Kunden mit einem Kaffee, einem Kaltgetränk und ggf etwas Gebäck (alles aus Spenden) die Wartezeit verkürzt. Dies ist insbesondere bei ungünstiger Witterung ein willkommener Aufenthaltsort, der auch zur gemeinsamen Kommunikation anregt. Dort werden auch die für den jeweiligen Tag erforderlichen Wartenummern ausgegeben.

Die „Arbeitsleistung“ wird ausschließlich von ca 90 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern erbracht. Diese sind nicht nur an den Öffnungstagen im Einsatz sondern auch beim Einkauf, der Anlieferung oder Sortierung von Waren an mehreren Tagen in der Woche tätig.


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Aktualisiert am: 15 Nov 2017

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